Uferbegleitsäume - Natur- und Hochwasserschutz

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Von Gebirgsbächen bis hin zu großen Flüssen reicht die Vielfalt natürlich fließender Gewässer. Die Uferbegleitvegetation entlang von Gewässern erfüllt eine wichtige Aufgabe im Landschaftshaushalt. Besonders die ökologischen Funktionen, wie das Bieten von vielfältigen Lebensräumen für Tier- und Pflanzenarten, Biotopvernetzung, und der Schutz der Gewässer vor schädlichen Störeinflüssen, gehören dazu. Auch erfüllen natürliche Uferbegleitsäume wasserwirtschaftliche Funktionen, wie z.B. Stabilisierung des Ufers durch Wurzelsysteme, Rückhaltevermögen bei Hochwasser, Reduktion vor Pestizid und Nährstoffeintrag in das Gewässer und stärken das Selbstreinigungsvermögen der Gewässer.

Immer wieder verschwinden die Uferbegleitsäume aus unserer Landschaft oder werden stark in Mitleidenschaft gezogen. Teils geschieht dies auch aufgrund des Mangels an Kenntnissen der rechtlichen Grundlagen sowie an fehlendem Wissen über die richtige Pflege. Zusätzlich ist die Ausbreitung invasiver Neophyten entlang von Fließgewässern ein großes Problem, da sie die heimische Vegetation immer mehr verdrängen. Die richtige Pflege sowie das richtige Lagern von Gütern entlang der Uferbegleitsäume sind wichtig für den Hochwasserschutz und können Schlimmeres verhindern.

Um Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen, werden insgesamt 2 Vorträge gehalten. Diese Vorträge sollen speziell für Gemeindebedienstete, Grundstückbesitzer entlang von Bächen und Interessensgruppen, welche von natürlicher intakter Ufervegetation profitiert, wie z.B. Imker, Fischer, Jäger, abgehalten werden.

Informationsmaterial, welches vor allem das richtige Verhalten und Lagern von Material jeglicher Art, als auch die gesetzlichen Richtlinien enthält, soll bereitgestellt werden.

Weiters werden in den einzelnen Gemeinden Neophyten-Schulungen für Gemeindebedienstete, von der Berg- und Naturwacht, abgehalten.

Für die breite Bevölkerung werden zwei Exkursionen entlang der Murauen veranstaltet. Eine wird im Frühling stattfinden und ein Experte erklärt die Blühvielfalt der Auenlandschaften. Eine zweite Exkursion findet im Herbst statt, dort wird das Thema Neophyten behandelt und welchen Schaden sie in diesen Ökosystemen verursachen.

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